Na, ihr UAP-Enthusiasten und Faktenchecker! Joe hier, mit einem Fall, der mal wieder mehr Fragen aufwirft, als er Antworten liefert. Ihr habt sicher schon vom „Hellfire UAP Strike“-Video gehört, das uns seit einiger Zeit beschäftigt.
Der Vorfall selbst spielte sich schon am 30. Oktober 2024 vor der Küste des Jemen ab. Ein Video zeigt, wie eine Hellfire-Rakete auf ein Unidentified Aerial Phenomenon (UAP) einschlägt. Brisant wird’s: Im September 2025 wurde dieses Video vom All-Domain Anomaly Resolution Office (AARO) deklassifiziert und am 9. September 2025 sogar auf dem Capitol Hill öffentlich gezeigt. Eine MQ-9 Reaper-Drohne soll das Tracking übernommen haben. Da diese Drohnen nicht schneller als 300 mph sind, liegt die Vermutung nahe, dass auch das UAP unter dieser Geschwindigkeit unterwegs war.
Aber was hat MUFON dazu zu sagen? Das MUFON Photo Analysis Team, bestehend aus Marc Dantonio, Dennis Freyermuth und Greg Cisko, hat sich das Ganze mal genauer angeschaut.
- **Marc Dantonio** ist aufgefallen, dass das Objekt beim Treffer nicht explodiert, sondern eher zerfallen ist – typisch für ein „weiches“ Ziel. Seine Hypothese: Es könnte ein Ballon gewesen sein. Passt ins Bild, wenn eine Rakete einfach durchschlägt, ohne dass es knallt.
- **Dennis Freyermuth** ist da skeptischer. Das Video wirkt beschnitten und bearbeitet, was die Authentizität in Frage stellt. Er überlegt, ob es sich nicht doch um einen klassifizierten Militärtest oder eine bewusste Irreführung handeln könnte. Eine AGM-114 R9X „Ninja“-Rakete, die mit Klingen statt Sprengstoff arbeitet, könnte hier im Spiel gewesen sein.
- **Greg Cisko** hat sich die Frames einzeln reingezogen. Er sah, wie das UAP nach dem Treffer drei sekundäre Objekte freigesetzt hat. Und aufgepasst: Er bemerkte eine „Energiewelle“ im UAP, als es sich der Rakete zuwandte – ein Verhalten, das frappierend an die „Tic Tac“-Begegnung von Cmdr. David Fravor aus 2004 erinnert. Cisko zieht sogar Parallelen zu Berichten über Pod-Auswürfe von UAPs, wie sie historisch im Roswell-Vorfall erwähnt wurden.
Die Hypothesen reichen also von einem schlichten Ballon (Dantonio) über einen verdeckten Militärtest (Freyermuth) bis hin zu einer echten UAP-Begegnung, die Parallelen zur Nimitz-Begegnung aufweist (Cisko). Man könnte sogar eine Hybrid-Theorie spinnen: ein „Rockoon“ (Raketen-Ballon-Hybrid) im Militärtraining. Spannend, oder?
Das Fazit des MUFON-Teams? Ernüchternd, leider. Das „Hellfire UAP Strike“-Video wird als beschnitten, bearbeitet und nicht wirklich überprüfbar eingestuft. Die Geschichte drumherum sei stark anekdotisch. Ohne das komplette, unveränderte Originalmaterial können wir die Authentizität nicht bestätigen. MUFON kritisiert, dass AARO hier nicht wirklich offen war und das Video eher ein „Nothing Burger“ ist – viel Bohei, aber keine echten Beweise für nicht-terrestrische Technologie. Wir fordern mit MUFON: Her mit dem Originalvideo, für eine unabhängige Analyse!
Bleibt skeptisch, aber immer neugierig!


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